Tarte au Citron

Bonjour!

Heute mal wieder etwas köstliches aus dem Land der Patisserie! Die Franzosen haben schon ein ganz besonderes Händchen für süße Köstlichkeiten, oder? Ich liebe die ganzen verschiedenen Crêpes, Tartes, Petite Fours und Pralinés. Und meine Mama erst…

Die Nähe zu Frankreich ist meinem kleinen Blog ja nun nicht abzusprechen – das liegt sicherlich auch an meiner frankophilen Familie und der Tatsache, dass wir früher oft unseren Urlaub in Frankreich verbracht haben. Unglücklicherweise hatte ich (zumindest in der Schulzeit) mit der französischen Sprache nicht so viel Erfolg. An der Grammatik habe ich mir in der Mittelstufe die Zähne ausgebissen, mir wird noch ganz anders wenn jemand mit Passé Composé anfängt…

Ein Rezept kommt dann auch gleich aber was wäre ein Beitrag über französische Leckereien ohne ein paar Bilder von Frankreich? Voilá, la Côte d’Azur (Cannes, Cavalaire-sur-Mer):  CotedAzur_Collage

Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn mit Vorliebe für Zitronen habe ich mich mal selbst an diese französische Köstlichkeit gewagt…

Tarte_Citron1

Zutaten:

Mürbeteig: Hier mache ich den klassischen 3-2-1 Mürbeteig, der ist einfach und schmeckt immer! Die angegebene Menge reicht für eine rechteckige Tarteform oder 4 kleine Tartelettes.

  • 250g Mehl (Typ 405)
  • 160g Butter (kalt)
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Eine Prise Salz

Lemoncurd:

  • Den Saft von zwei Bio-Zitronen (ergibt ungefähr 100-120 ml)
  • etwas Zitronenabrieb
  • 100 g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier + 2 Eigelb

Tipp: Aus den übrigen Eiweiß kann man Baisermasse herstellen und die Tarte damit belegen. Das ultimative Rezept für Baiser habe ich aber noch nicht gefunden…

Zubereitung:

  1. Aus den angegebenen Zutaten den Mürbeteig kneten, die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  2. Anschließend den Teig ausrollen und in die Tarteform drücken. Mit einer Gabel etwas einstechen. Ein Stück Backpapier hineinlegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 15 Minuten blindbacken. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier nach der Hälfte der Zeit entfernen.
  3. Die Zitronen mit heißem (!) Wasser abwaschen und auspressen. Etwas Zitronenschale abreiben und beiseite stellen.
  4. In einem Topf die Butter schmelzen und Zitronensaft, Zitronenabrieb, Zucker, Vanillezucker hinzufügen und kurz aufkochen.
  5. Nun ist Vorsicht geboten: Die Eier mit den Eigelb verkleppern und langsam in die Buttermischung fließen lassen. DABEI immer schnell mit einem Schneebesen weiterrühren. Hier muss wirklich schnell gerührt werden damit das Ei nicht stockt oder ausflockt. Ihr rührt solange bis die Mischung deutlich fester und cremiger wird. Dann schnell vom Herd und direkt auf den vorgebackenen Teig geben.
  6. Nun nocheinmal bei 170°C für 10 Minuten backen. Der Rand sollte leicht gebräunt sein.

Bei den Fotos sind genau die zwei Stufen zu sehen: Beim oberen (dem Tartelette) war es ein bisschen zu lange drin, da ist das Lemoncurd eingesackt. Bei der eckigen Version hätte es vom Teig her noch etwas gekonnt aber das Lemoncurd war toll. Geschmeckt haben beide fantastisch!!

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Bon Appetit

Jeanette

2 Kommentare

  1. Ich liebe Zitronen Tarte! Ein wirklich tolles Rezept und den Baiser braucht man meines Erachtens gar nicht oben drauf, ich mache aus übrig gebliebenem Eiweiß übrigens oft „Russisch Brot“:)
    Ein wirklich schöner Beitrag zu unserer Weltreise!
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Ganz lieben Dank, Daniela!
      Wow, russisch Brot wäre ja auch mal eine Idee! Hast du da zufällig ein Rezept für? Das muss ich dringend mal probieren!
      Liebe Grüße
      Jeanette

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