Dorade aus dem Ofen

Endlich gibt es mal Fisch!

Zugegeben, die Meeresbewohner wurden von mir bisher schändlichst vernachlässigt (abgesehen von Räucherlachs oder ähnlichem), aber nun ist es endlich soweit: Das erste (richtige) Fischrezept. Das liegt vor allem daran, dass wir nicht so wahnsinnig oft Fisch essen, aber ich hatte die Tage das Glück, mal wieder mit meiner Mutter zu Metro fahren zu können, und dort gibt es wirklich eine fantastische Fischabteilung *schmacht*. Deswegen war es nun mal wieder soweit und es gab bei uns Dorade. Man kennt die Dorade auch als Goldbrasse, wegen des goldenen Bands über den Augen.

Ich persönlich mag es, den Fisch im Ganzen zuzubereiten. Entweder im Ofen, oder auf dem Grill (Dieses Rezept lässt sich auch prima auf einem Grill zubereiten, jedoch empfehle ich dazu den Fisch einzeln in Alufoliepäckchen zu packen). Diese Zubereitungsweise ist auch für Anfänger perfekt, da man fast nichts falschmachen kann. Die Fotos sind dieses Mal nicht so der Knaller, ich weiß, das ist der Tatsache geschuldet, dass ich dieses Mal nicht bei mir zu Hause gekocht habe…

So, nun geht’s aber los:

Dorade_Ofen

Zutaten:

  • Doraden (1 Fisch pro Person)
  • Bio-Zitronen
  • Kräuter (Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Salbei, Lavendel)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Butter

Zubereitung:

  1. Die Fische gründlich waschen, trocknen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  2. Die Kräuter waschen, trocken und kleine Kräuterbündel vorbereiten. Diese Bündel einfach zusammen mit einem Stück Zitrone in den Bauch der Fische packen. Nun den Fisch von oben salzen, pfeffern und mit Olivenöl und Zitrone beträufeln. Gerne noch einige Kräuter mit auf den Fischen und dem Blech verteilen.
  3. Das Ganze im vorgeheizten Backofen ca. 35-45 Minuten bei 130°C (Ober-, Unterhitze) Es kommt hier sehr auf die Größe der Fische an.
  4. Nach ungefähr Dreiviertel der Garzeit in einem kleinen Topf etwas Butter schmelzen und die Fische damit übergießen. Das sorgt dafür, dass der Fisch zusätzlich etwas direkte Wärme bekommt. Außerdem ist Butter immer ein guter Geschmacksträger ;)

Als Beilage empfehle ich Euch ganz simpel ein knuspriges Baguette und eventuell einen kleinen Salat. In Portugal werden häufig selbst gemachte Pommes-Frites zu Fisch und Fleisch gereicht. Auch sehr lecker. Auf jeden Fall würde ich bei solch einem feinen Fisch von zu großen und aufwendigen Beilagen absehen. Manchmal sind die einfachsten Dinge die leckersten, ganz getreu den meisten Rezepten aus der südeuropäischen Küche.

Dorade

Guten Appetit wünscht Euch

Jeanette

1 Kommentar

  • 45 Minuten??? Bei 190 Grad ist eine 400 Gramm Dorade in der Hälfte der Zeit gar.

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