Lamingtons

Ich hatte diese kleinen Kuchen sehr oft in einem Café in der Nähe meiner alten Arbeitsstelle gegessen, ohne zu wissen, was es eigentlich war…

Ok, wie fange ich an? Also, wie schon gesagt, ich habe diese kleinen Küchlein damals schon oft gegessen und fand sie einfach nur wahnsinnig lecker. Ich habe mir nie weiter Gedanken dazu gemacht. Jahre später entdecke ich in einer Facebook-Kochgruppe auf einmal ein Bild von diesen fusseligen Würfeln mit Namen Cupavci. Ich dachte mir nur “Die kenne ich doch”… Zwei Anfragen bei Google späte wusste ich dann auch, dass es die kleinen Kuchen im kroatischen Raum unter dem Namen “Cupavci” (was so viel heißt wie “fusselig”) und im englischen Sprachraum unter dem Namen “Lamingtons” (benannt nach dem 2. Baron Lamington) bekannt sind. Besonders beliebt sind sie offenbar in Australien.

Und jetzt kommt der große Bogen…

Warum ich Euch das erzähle? Meine kleine Schwester hat sich vor fünf Monaten auf gemacht um für ein Jahr am anderen Ende der Welt zu studieren. Seither schickt sie uns laufend Bilder von Traumstränden, Kängurus und Koalabären…

Deswegen widme ich ihr heute diesen Beitrag mit der kleinen australischen Köstlichkeit!

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(Foto: Byron Bay Lighthouse // Stefanie Schwarz)

Lamingtons1

Das Rezept habe ich bei “The joy of baking” gefunden und etwas für mich angepasst.

Zutaten:

  • 2 Eier (L)
  • 150 g Zucker
  • 110 g Butter (weich)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 195 g Mehl (550)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 120 ml Milch
  • 80 g Kakaopulver (wer ungesüßtes Kakaopulver verwendet sollte noch Zucker zugeben)
  • 20 g geschmolzene Butter
  • 200 ml Milch
  • Kokosraspeln

Zubereitung:

  1. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, die Butter und das Vanilleextrakt zugeben. Alles aufschlagen.
  2. Mehl und Backpulver mischen und in den Teig sieben. Unterrühren.
  3. Zuletzt die Milch einrühren.
  4. Den Teig in eine gefettete Form geben (Ich benutze eine quadratische Form mit Hebeboden) und im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen.
  5. Nach Ende der Backzeit den Kuchen im Ofen etwas auskühlen lassen bevor ihr ihn rausholt. Komplett auskühlen lassen und in Würfel schneiden. Dazu am besten ein scharfes Sägemesser benutzen.
  6. Kakaopulver, Milch und Butter mischen (Achtet hier auf Euren eigenen Geschmack was die Süße angeht, im Original war es noch um ein vielfaches süßer). Die Mischung dann am besten in eine flache Schale geben und die Kokosraspeln in eine weitere.
  7. Jetzt nehmt ihr die Würfel und tunkt sie einmal von allen Seiten in den Kakao und wälzt sie anschließend in den Kokosraspeln.

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Das nächste Mal gibt es dann wieder etwas, dass mehr zu den aktuellen Temperaturen passt… *schwitz*…

Ich gehe mir jetzt erstmal einen schönen Eistee machen (ja, das Rezept bekommt ihr auch noch ;) )!

Alles Liebe,

Jeanette

2 Kommentare

  • Also Lamingtons oder Cupavci waren mir bisher bisher nicht bekannt und ich habe sie glaube ich noch nie gegessen. Sie sehen auf den Bildern sehr lecker aus und ich werde sie definitiv ausprobieren. Ich mag Kokos eh sehr gern, auch wenn ich in letzter Zeit kaum Rezepte mit Kokos nachgebacken habe. Die Dekoration mit den australischen Flaggen ist übrigens auch sehr schön.

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