Flammkuchen mit Pfifferlingen [Wir retten was zu retten ist]

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Es wird wieder gerettet! Dieses Mal sind Flammkuchen, Quiches und Co. dran…

Eines meiner liebsten Gerichte für “Wir haben nix da” und zur generellen Resteverwertung sind Flammkuchen und Quiches. Es geht einfach super schnell und man kann praktisch alles verwenden was noch rumliegt. Den Hefeteig hat man in 5 Minuten geknetet (Ok, ohne Küchenmaschine vielleicht 10) und auch ein Mürbeteig für die Quiche ist schnell zusammengerührt und die Zutaten hat man meist sowieso im Haus. Da braucht man sicher keinen fertigen Teig aus dem Supermarkt, oder gleich die tiefgefrorene Version (den man ja im ungünstigsten Fall erst kaufen müsste, womit die Zeitersparnis gleich Null ist). Und ich verspreche Euch, ein selbstgemachter Flammkuchen schmeckt viel besser und ihr könnt toll mit verschiedenen Mehlsorten experimentieren. Bei mir gibt es dieses Mal eine herbstliche, vegetarische Variante mit frischen Pfifferlingen und Thymian…
Den Teig habe ich rein aus Weizenmehl gemacht, für eine etwas kräftigere Variante könnt Ihr hier schauen. Am Ende des Beitrags findet Ihr wie immer die Links zur Rettungstruppe.

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Zutaten für zwei Personen:

  • 300g Weizenmehl 550 (Auch lecker: 2/3 Weizen, 1/3 Dinkel)
  • 175g lauwarmes Wasser
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Belag:

  • Schmand/Sauerrahm
  • 150g frische Pfifferlinge
  • Zwiebel
  • frischer Thymian
  • Zwiebel
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für den Teig vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In der Küchenmaschine löst sich der Teig vollständig vom Schüsselrand.
  2. Den Teig für ungefähr eine bis 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Wer zum Abendessen die Zeit nicht hat, kann den Teig auch morgens oder mittags schon ansetzen, dann einfach in den Kühlschrank damit!
  3. Die Pfifferlinge putzen und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  4. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, diesen in zwei Teile teilen und möglichst dünn ausrollen. Hier ist wichtig, dass der Teig wirklich dünn ausgerollt wird ohne zu reißen, denn nur so bekommt er diese typische Knusprigkeit.
  5. Den ausgerollten Teig aufs Blech (am besten wäre aber eine Pizzastein) legen und mit dem Schmand oder Sauerrahm bestreichen und mit den Zutaten belegen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 230° (Ober-Unterhitze) für ca. 12 Minuten backen. Wichtig: IMMER nachschauen, jeder Ofen ist anders!!! Der Teig sollte schöne Blasen werfen und etwas Farbe bekommen.

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Hier geht es zu den anderen Rettern und Retterinnen, schaut mal vorbei, es sind wieder tolle Sachen zusammengekommen (und eine ganze Menge davon!!):

Aus meinem Kochtopf – Fränkischer Zwiebelkuchen mit Speck (Quark-Öl-Teig)
Prostmahlzeit – Flammkuchen mit Steinpilzen und Schinken
giftigeblonde – Flammkuchen mit geräuchertem Meersalz und Tarte mit Ziegenkäse
magentratzerl – Schwäbischer Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum
Obers trifft Sahne – Pizza mit Kürbis+Schafskäse und Flammkuchen mit Camembert+Trauben
Feinschmeckerle – Flammkuchen ohne Hefe mit Ziegenkäse und Birne
Katha kocht! – Süßer Flammkuchen mit Apfel und Zimt
lieberlecker – Käseküchlein
German Abendbrot – Pizza Basisrezept und ein Tipp für Pizza in Rom
Küchenliebelei  Klassischer Zwiebelkuchen
Genial Lecker – Flammkuchen mit Spinat
Sweet Pie – Zwiebelkuchen
Jankes*Soulfood – Rotkohl-Quiche
thecookingknitter – Rettungsaktion für eine Quiche mit Ziegenfrischkäse
Paprika meets Kardamom – Schnelle, einfache Flammkuchen
Fliederbaum – http://fliederbaum.blogspot.co.at/2015/10/wir-retten-was-zu-retten-ist-tarte-mit.html
auchwas – Quiche  Apfel-Handkäse-Zwiebel 
Rohstoffverarbeitender Betrieb – Tarte a l’orange
kebo homing Flammkuchen mit Champignons, Gorgonzola und noch viel mehr…
Das Mädel vom Land – http://dasmaedelvomland.blogspot.com/2015/10/herbstfarben.html
Anna Antonia – Zwiebelkuchen
lecker macht laune Mini-Quiches mit Hokkaido
1x umrühren bitte aka kochtopf Herbst-Fladä
widmatt- aus meiner Schweizer Küche – Käsekuchen auf Quarkblätterteig

 

Und nun macht Euch was Schönes,
Jeanette