Kasseler-Burger

Kennt Ihr das, wenn Ihr von etwas lest oder hört, was Ihr lange nicht gegessen habt, und plötzlich habt Ihr unbändige Lust darauf? Ja, genau!
So geschehen bei mir kürzlich mit Sauerkraut. Keine Ahnung warum, aber ich hatte davon gelesen und wollte unbedingt auch welches haben. Ganz klassisch mit Kasseler und Kartoffelstampf. Es war herrlich! Ein simples Gericht, und für mich definitiv Soulfood! Ich verbinde damit auch immer einen Teil meiner Familie, da es seit ich denken kann am Geburtstag meiner Oma immer Sauerkraut mit Fleischwurst gibt. Immer. Das kommt auch daher, dass meine Oma am 30.12 Geburtstag hat und sowieso alle noch vollgefressen satt von den Festtagen sind.

In einem Zwei-Personen-Haushalt ist das mit den Mengen natürlich immer so eine Sache, weswegen wir unser Stück Kasseler bequem aufteilen konnten. Aber mehrere Tage hintereinander immer dasselbe essen ist ja auch langweilig. Tada! Der Burger!

Ich fand sowieso, dass man diesem herrlichen Gericht mal ein kleines Upgrade verpassen könnte, da es -zu Unrecht- recht wenig Beachtung findet. Was eignet sich das besser als einen Burger daraus zu bauen?

Für das Brötchen habe ich meine Standard-Burger-Buns verwendet, da ich noch welche eingefroren hatte (Sie sind nach dem Aufbacken wirklich wie frisch gemacht). Was ich mir aber auch total gut vorstellen könnte ist ein Bun aus Vollkorn- oder Roggenmehl. Das werde ich demnächst mal testen.

Kasseler_Burger_3

Zutaten für 4 Burger:

  • 4 Burgerbrötchen
  • 4 Scheiben Kasseler
  • Sauerkraut
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Körniger Senf
  • 2 EL Mayonaise
  • 1 EL Senf (mittelscharf oder scharf)

Zubereitung:

  1. Das Fleisch mit dem Sauerkraut wie gewohnt kochen bis es gar ist. (Kleine Anmerkung: Kasseler ist gepökeltes Fleisch und sollte nicht angebraten werden – wegen der Umwandlung von Nitrit zu Nitrat. Es passiert natürlich nichts, aber sooo gesund ist es nicht.)
  2. Die Burgerbrötchen in der Mitte teilen und die Schnittflächen kurz in einer Grillpfanne anrösten.
  3. Die Zwiebeln auf mittlerer Hitze anbraten bis sie braun werden. Dabei den Zucker zugeben. Wichtig ist hier, dass nicht mit zu viel Hitze gearbeitet wird, die Zwiebeln verbrennen sonst leicht, sie sollen nur weich werden.
  4. Mayonaise und Senf miteinander glatt rühren.
  5. Jetzt nur noch den Burger belegen und mit der Dijonaise bestreichen. Meine Reihenfolge war unten das Sauerkraut, darauf das Fleisch (in zwei dünnen Scheiben), Zwiebel.

Kasseler_Burger_2

Wir fanden es wirklich fabulös, es ist eine tolle Alternative zu der klassischen Zubereitung!
Und nun, macht Euch was Schönes,

Jeanette

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