Butter Croissants

Tag Zwei an unserer großen Ostertafel!

Heute dreht sich bei uns alles Brot, Brötchen und Gebäck. Aus diesem Grund habe ich mich an ein lange aufgeschobenes Projekt gewagt: Butter-Croissants. Vor zwei Jahren hatte ich schon mal welche gemacht, die mich aber geschmacklich überhaupt nicht überzeugt hatten und auch von der Optik einfach noch nicht schön genug waren. Also, neuer Versuch, neues Glück und siehe da: mit einem anderen Rezept wurden sie fantastisch. Optisch so wie geschmacklich bin ich dieses Mal komplett zufrieden.

Dieses Rezept ist sicher nicht für Ungeduldige, da es doch eher aufwendig ist und einige Stunden braucht, in denen der Teig auch oft bearbeitet wird (Das ist aber bei selbstgemachtem Blätter- bzw. Plunderteig immer so). ABER, und jetzt kommt das große ABER, es lohnt sich!! Nein, ganz im Ernst, das Ergebnis ist einfach nicht zu vergleichen mit fertigen Aufback-Croissants oder so. Sie sind herrlich weich, buttrig und unheimlich köstlich. Und was mich angeht, ich finde es sehr entspannend auch mal länger mit einem Teig zu arbeiten. ES hat was unglaublich meditatives den Teig auszurollen, zu falten und dabei seinen Duft wahrzunehmen (Jetzt denkt Ihr wahrscheinlich ‘nun hat sie völlig den Verstand verloren’… tihihi).

Schaut mal, was die anderen tolles mitgebracht haben…

SweetPie – Quark Dinkelbrötchen
Jankes*Soulfood – Herzhafte Bärlauch-Brioches
Gaumenpoesie – Steirisches Osterbrot
Kleines Kulinarium – knusprige Brötchen mit Übernachtgare
Kleiner Kuriositätenladen – Osterlämmer aus Hefeteig
Lecker macht laune – Gefüllter Osterkranz
Was du nicht kennst… – Haselnussbrot

Das Rezept habe ich vom Brotdoc, bei dem ihr noch ganz viele tolle Rezepte für selbstgemachtes Brot und Brötchen finden könnt. Ich habe es lediglich an ganz wenigen Stellen verändert und habe normale statt Süßrahmbutter verwendet.

Zutaten:

Vorteig:

  • 150 g Weizenmehl 550
  • 150 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Miteinander verrühren und für 12 Stunden reifen lassen.

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 400 g Weizenmehl 550
  • 135 g kalte Milch
  • 8 g Frischhefe
  • 40 g  Zucker
  • 40 g Butter
  • 11 g Salz
  • 250 g Butter für Butterplatte
  • Ein Eigelb zum Bestreichen

 

Zubereitung:

  1. Zunächst den Vorteig mit Mehl, Milch, Hefe und Zucker verkneten bis ein elastischer Teig entsteht. Jetzt die 40g Butter in kleinen Stücken und das Salz zugeben und zu einem geschmeidigen, festen Teig verkneten. Diesen anschließend in einer Schüssel für 60-90 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Währenddessen die kalte Butter in Stücke schneiden und zwischen zwei Lagen Backpapier zu einer gleichmäßigen Platte von 0,5-0,7 cm Dicke ausrollen. Die Platte anschließend in den Kühlschrank legen.
  3. Jetzt beginnt das sogenannte “Tourieren” des Teigs. Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Er sollte doppelt so groß wie die Butterplatte werden. Die Butterplatte nun auf eine Seite legen und mit der anderen Hälfte zudecken. Die Ränder etwas andrücken.
  4. Jetzt wird der Teig wie ein Geschäftsbrief gefaltet. Dieses Teigkissen rollt ihr jetzt vorsichtig auf die doppelte Größe aus und zwar längs. Man sagt dazu “eine Tour geben”. Beim ausrollen ist es wichtig vorsichtig zu arbeiten, denn die Butter soll vom Teig umschlossen werden, sich aber nicht verbinden. Nach dem Ausrollen den Teig wieder wie einen Geschäftsbrief falten und für 45-60 Minuten in den Kühlschrank legen. Kühlen ist bei diesem Rezept das A und O, damit sich der Teig entspannen kann und die Butter nicht zu warm wird.
  5. Nach den 45-60 den Teig herausnehmen und die zweite Tour geben, auf die doppelte Größe ausrollen und wieder falten. Zurück in den Kühlschrank für 45-60 Minuten.
  6. Nach dem selben Prinzip die dritte Tour geben. Nach dem letzten Ausrollen wieder für 45-60 Minuten in den Kühlschrank.
  7. Nach der letzten Ruhephase wird der Teig zu einer langen Bahn ausgerollt (ca. 60 cm lang). Dabei nicht ungeduldig werden und weiterhin vorsichtig ausrollen. Wenn der Teig sich wehrt, gebt ihm etwas Zeit zu entspannen (Ja, es ist schon sehr Zen-mäßig heute 😉 ). Aus dieser Teigbahn schneidet ihr mit einem scharfen Messer Dreiecke aus.
  8. Jedes Dreieck wird an der unteren Seite einen Zentimeter eingeschnitten und jetzt ganz klassisch zu einem Croissant gerollt und auf ein vorbereitetes Blech gesetzt. Achtet dabei darauf, dass ihr die Spitze unten festklemmt, da sonst die Croissants ihre Form verlieren. Für weitere 60 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen und derweil den Ofen auf 220°C (Ober-Unterhitze) vorheizen.
  9. Das Eigelb mit 7 EL Wasser vermengen und die Croissants nach der Gare damit bestreichen.
  10. Im vorgeheizten Ofen ohne Schwaden für ca. 20-25 Minuten schön goldbraun backen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C herunter drehen.

 

2 Kommentare

  1. Hallo Jeanette,
    deine Croissant sehen fantastisch aus !! ich liebe Sie zu einem Cafe au lait . Dein Rezept gefällt mir sehr gut das werde ich mal ausprobieren.
    Viele Grüße Regina

    • Liebe Regina,
      vielen Dank, dass freut mich wirklich sehr. Ohja, ein Cafe au lait und ein bisschen Marmelade dazu – himmlisch!
      Lg Jeanette

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