Donuts aus dem Backofen

Happy Donut-Day everybody!!!

Jedes Jahr am ersten Freitag im Juni feiern die Amerikaner den Donut-Day. Dieser Tag geht zurück auf das Jahr 1938 und wurde von Heilarmee (The Salvation Army) ins Leben gerufen um deren Mitglieder zu ehren, die im 1. Weltkrieg Donuts an die Soldaten verteilten. All das und noch mehr könnt Ihr übrigens auch bei Wikipedia nachlesen.

Falls Ihr Euch über die unterschiedlichen Schreibweisen Donut und Doughnut wundert – es sind beide korrekt. Doughnut ist die ursprüngliche und geht auf die englischen Wörter für Teig (dough) und Nuss (nut) zurück. Es handelte sich um sozusagen um eine frittierte Teig-Nuss (Nuss wegen der Größe). Heute findet man diese Schreibweise vor allem in England, bzw. vor allem außerhalb der USA. In den USA selbst hat sich die Schreibweise “Donut” durchgesetzt – denn wie so häufig bevorzugen die Amerikaner die einfachere Schreibweise… Ich persönliche schließe mich dieses Mal ausnahmsweise den Amerikanern an, einfach weil mir die Original-Schreibweise nicht so gut “gefällt”. Klingt komisch, ich weiß.

Wir feiern auch Donut-Day

Zorra vom Kochtopf hat dieses Jahr dazu aufgerufen, den Donut-Day gemeinsam mit Ihr zu feiern. Ich habe mich für einen ganz klassischen Donut mit Schokoladenglasur entschieden und für die Zubereitung im Backofen – ganz einfach, weil ich Frittieren hasse. Die ganze Bude stinkt dann drei Tage lang nach Fett. Bäh. Außerdem hat die Zubereitung im Ofen den Vorteil, dass ein bis 12 Kalorien eingespart werden. Sie schmecken dadurch natürlich anders aber dennoch super lecker und fluffig.

Das Rezept für die locker-fluffigen Ofen-Donuts habe ich bei Zorra gefunden und es für mich angepasst. Ich hatte leider keine Form zum Backen, aber es hat auch so ganz gut funktioniert.

Und hier geht es zu den anderen Teilnehmern:

Gabi von USA kulinarisch mit Hawaiian malasadas
Eva von evchenkocht mit Doughnuts im Schwarzwälder Kirsch Style
Christina von The Apricot Lady mit Schokodounts mit Streusel & Donutkätzchen
Maja von moey’s kitchen mit Erdbeer-Donuts mit brauner Butter und Erdbeer-Frischkäse-Glasur
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf mit Sticky Bun Doughnuts
Franzi von DynamiteCakes.de mit Drunken Doughnuts – Pinke Donuts mit Biergeschmack
Sarah von Kinder, kommt essen! mit Bienenstich-Mini-Donuts
Petra von Obers trifft Sahne mit Mini Zitronen Donuts mit Matcha Glasur
Diana von Kochen mit Diana mit Papanasi – rumänische Doughnuts
Tamara von Cakes, Cookies and more mit Donuts mit pinkem Zuckerguss
Susan von Labsalliebe mit Happy Donut Day – Baked Brownie Donuts

Zutaten für ca. 8-10 Donuts, je nach Größe:

  • 25 g Butter
  • 55 g Milch
  • 200 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Frischhefe
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL feingeriebene Zitronenschale
  • 2 g Salz
  • 1 Ei (M)
  • Zum Einpinseln noch etwas Butter.

Für die Glasur: 150 g Zartbitterkuvertüre und bunte Zuckerstreusel

Zubereitung:

  1. Die Milch leicht erwärmen (nur lauwarm!!) und die Hefe und einen TL Zucker darin auflösen. Für ca. 20 Minuten stehen lassen.
  2. Die Butter in einem Topf schmelzen.
  3. Alle Zutaten in die Rührschüssel geben und alles erst auf niedrigster und dann auf zweitniedrigster Stufe kneten lassen (Der Teig ist sehr weich und löst sich nicht vom Schüsselrand ab).
  4. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Platz für ca. zwei Stunden gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
  5. Den Teig mit etwas Mehl durchkneten und in 8-10 Teile teilen. Jedes Stück zu einer Kugel rollen und mit dem Holzstiel eines Kochlöffels ein Loch hineinmachen. Bemehlt den Löffel vorher etwas damit der Teig nicht so klebt. Es funktioniert ähnlich wie bei Bagel, lasst den Teig um den Stiel herumkreiseln. Das Loch sollte groß genug sein, damit es sich beim Backen nicht direkt wieder schließt.
  6. Die Donuts abgedeckt noch für ca. 45 ruhen lassen und währenddessen den Ofen auf 180°C vorheizen.
  7. Die Donuts für ca. 12 Minuten backen.
  8. Wenn die Donuts abgekühlt sind, die Kuvertüre schmelzen und die Donuts zur Hälfte eintunken. Mit den Streuseln verzieren.

 

12 Kommentare

  1. Hihi, das 1-12 Kaloriensparen ist natürlich ein gewichtiges Argument. 😉 Ich sehe es zieht sich durch, die meisten wollen in der eigenen Küche nicht frittieren. Gebacken werden sie ja auch gut, wie man bei dir sehen kann. Und danke, dass du gleich mein Rezept verwendet hast und natürlich, dass du mitfeierst! Happy Doughnut Day! 🍩

    • Sehr gerne! <3 Ich fand das Rezept richtig klasse, weil sie trotzdem schön fluffig geworden sind 😀

  2. Wie lecker….
    habe mir gerade ein Donut-Blech gekauft und freue mich loszulegen.
    Da kommt dein Rezept genau zur richtigen Zeit.

    Liebe Grüße
    Anett

    • Das freut mich sehr, mit einem Blech werden sie auch sicher noch formschöner (das fehlt mir leider) 🙂
      Liebe Grüße
      Jeanette

  3. Hallo liebe Jeanette,
    hach glänzt deine Glasur mich so schön an. Da würd ich doch auch zu gern mal deine gebackene Variante testen. Gegessen (und selbst gemacht) habe ich bisher nur die frittierte Version!
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Danke Dir. Ich muss zugeben, die Glasur glänz so schön, weil sie noch nicht ganz trocken war… 😉

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