Wie esse ich eigentlich eine ganze Artischocke?

Hand hoch wer alles Artischocken mag! *streck*

Also ich meine jetzt nicht die Artischocken aus dem Glas, die es in Salat und Pizza gibt, sondern die Artischocke in ihrer “Urform”. Das Distelgewächs sieht aus wie eine geschlossene Blüte und seine Blätter haben mich immer an die Platten eines Stegosaurus erinnert. Die Blüten bestehen aus lilanen “Fäden” und sind wunderschön.

Viel dran ist leider nicht an dem guten Stück, im Grunde zuzelt man nur unten aus den Blättern das Fruchtfleisch heraus und isst zum Schluss das Herz. Und ja, ziemlich viel Abfall mach das ganze.

Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit auch nur die Variante aus dem Glas kannte – meine liebste Pizza ist bis heute “Schinken, Pilze, Artischocken” – bis mein Stiefpapa irgendwann mal ganze Artischocken für uns zubereitete.

Zutaten:

  • Artischocken (eine pro Person)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Den Stiel der Artischocke komplett entfernen.
  2. Einen großen Topf mit Wasser, Zitronensaft und Salz aufsetzen und die Artischocke so lange kochen bis sie gar ist.
  3. Woran erkennt man, dass sie gar ist? Man sticht mit einem Messer von unten in die Artischocke, dort muss es weich sein – ähnlich wie beim Kartoffel kochen.
  4. Nun die Artischocke servieren. Nach Wunsch noch etwas Butter darauf geben.

Aber wie esse ich das Ding nun?

Ganz einfach: Man zupft ein Blatt ab, tunkt es nach Wunsch in einen Dip und “zuzelt” das Fruchtfleisch heraus.
Irgendwann werden die Blätter immer kleiner und es gibt quasi nichts mehr herauszuziehen. Dann nimmt man diese Blätter einfach ab. Darunter liegt etwas, das wie Stroh aussieht – das entfernt man auch vollständig (Ich sagte ja es macht viel Abfall). Wenn man das geschafft hat hat man das Herz erreicht und dieses kann man nur fast komplett essen (Ihr merkt es selbst, wenn ihr an den Ansatz vom Strunk kommt).

Und der Dip? Super dazu schmeckt Remoulade oder Knoblauch-Aioli (Hierzu könnt Ihr die Mayo als Grundlage nehmen). Ich mag auch gerne fruchtige Dips dazu wie zum Beispiel Sweet-Chili oder das Aprikosen-Ketchup.

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