Zwiebelkuchen vom Blech

Wo fange ich heute an?
Ach ja, mein Backofen zickt gerade fürchterlich rum, was mich tierisch ärgert, weil mein Ofen doch ein sehr elementarer Bestandteil meiner Küche ist.

Man merkt dann erst wie oft man den verwendet, wenn man das Esse plant und denkt “oh nee, das geht nicht, da bräuchte ich den Ofen”.  Also er heizt noch ganz normal auf, aber er geht dann mittendrin einfach aus, weswegen ich zur zeit noch auf einen technischen Defekt tippe. Nun gut, ich habe noch Garantie aber jetzt musste ich trotzdem 4 Wochen auf einen Termin warten. *grummel*

Glücklicherweise habe ich noch einige Rezepte “auf Halde”, so auch das Heutige. Und ich hoffe ja, dass das mit dem Ofen keine allzu große Sache ist, immerhin beginnt bald die schönste Zeit im Jahr *hibbel*.

Der Zwiebelkuchen ist eines der Rezepte, die ich gaaaaanz am Anfang verbloggt habe. Die Fotos waren furchtbar (davon könnt ihr Euch überzeugen, sie sind nämlich noch da…) weil ich damals einfach bei Kunstlicht im Dunkeln fotografiert habe… Deswegen wurde es allerhöchste Zeit, dass ich das Rezept mal überarbeite, zumal in den Kuchen mittlerweile lieber vom Blech backe, mit einem schönen knusprigen Boden. Also stellt schon mal den Federweißer kalt…

Zutaten:

  • 400 g Mehl (Dinkel 630 oder Weizen 550)
  • 190 g lauwarmes Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 50 g weiche Butter

Für den Belag:

  • 1 kg Zwiebeln
  • 1,5 EL neutrales Öl
  • 4 Eier
  • 400 g saure Sahne
  • 150 g Schinkenwürfel oder Speckwürfel (kann auch weggelassen werden)
  • 1 EL Kümmel
  • 1 Msp. geriebene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Hefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Das Hefewasser mit allen anderen Zutaten vermengen und auf kleinster Stufe verkneten bis sich der Teig fast komplett vom Schüsselrand gelöst hat. Wenn der Teig zu fest ist vorsichtig noch etwas Wasser nachgießen, am besten schluckweise und dann erst verkneten lassen.
  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 2,5 Stunden). Durch die Zugaben von mehr Hefe kann man diese Zeit verkürzen, ich habe es aber lieber mit weniger Hefe und vertrage es auch besser.
  4. Für den Belag die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und zusammen mit dem Speck bzw. dem Schinken im Öl vorsichtig auf mittlerer Flamme anschwitzen und langsam weich werden lassen. Sie dürfen leicht braun werden.
  5. Eier, saure Sahne und Gewürze miteinander verkleppern.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  7. Den Teig vorsichtig mit etwas Mehl ausrollen, auf das Backblech legen und einen kleinen Rand formen.
  8. Die weichen Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen und mit der Sahne-Ei-Mischung übergießen.
  9. Für ca. 40-45 Minuten backen. Achtet darauf, dass es oben nicht verbrennt. Im Zweifelsfall kann man den Kuchen mit Alufolie abdecken.

Dazu passt ein grüner Salat und ein Glas Federweißer.

2 Kommentare

  1. Zwiebelkuchen ist ja sososoooooo lecker. Ich stelle fest, dass es den hier schon viel zu lange nicht mehr gegeben hat. Bestimmt schon ein Jahr her. Also muss schon sehr bald wieder einer auf den Tisch kommen. Deine Variante sieht köstlich aus <3

    Viele Grüße
    Jasmin

    • Vielen lieben Dank! Für mich ist das ein absolutes MUSS im Herbst, gehört genauso dazu wie Kürbis in verschiedenen Varianten 🙂

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