Sonntagsgebabbel die Fünfte

Hach ja. Nachdem es mich über eine Woche mit einem richtig fiesen grippalen Infekt ausgeknockt hatte, war ich froh diese Woche wieder voll fit zu sein.
Im letzten Beitrag habe ich ja über Religion und die “stillen Feiertage” gesprochen und heute ist wieder so ein Tag: der Totensonntag, oder Ewigkeitssonntag wie er in der evangelischen Kirche genannt wird.

Ein Tag, der im Stillen verbracht werden soll und dem keine öffentlichen Tanzveranstaltungen stattfinden. In diesem Jahr gab es ja bereits einige Diskussionen dazu, ob die Weihnachtsmärkte bereits vor diesem Sonntag öffnen dürfen. Ich kenne es zum Beispiel von früher auch noch so, dass es immer hieß “Die Weihnachtsdekoration wird erst nach Totensonntag aufgestellt.” Kennt Ihr das auch? Macht Ihr das auch so?

Wir haben den heutigen Tag sehr entspannt verbracht. Frühstücken, auf dem Sofa herumlümmeln, lesen… später waren wir noch ein wenig spazieren (die Sonne kam hier tatsächlich ein bisschen raus, wie das Foto beweist) und noch einen Kaffee trinken. Das war es dann auch schon. Morgen ruft eine neue Arbeitswoche.

Seit einigen Jahren haben wir uns angewöhnt Sonntags den Tatort zu schauen. Witzigerweise ist das tatsächlich ein Thema, über das am Montag morgen auch im Büro auf dem Flur oder in der Kantine gesprochen wird. Außerdem ist das Fernsehprogramm am Sonntag sonst mehr als dürftig… Schaut Ihr das auch?

Viel habe ich diese Woche überhaupt nicht zu erzählen. Am nächsten Wochenende möchte ich die erste Runde Plätzchen backen, damit auch genug zum verschenken da ist. Ich überlege gerade was ich dieses Jahr alles mache, habt Ihr Ideen? Wünsche?
Achso, eine kleine Ankündigung habe ich noch: Zusammen mit ein paar anderen Bloggern plane ich gerade ein tolles Weihnachtsmenü für Euch! Vom 4.- 8. Dezember servieren wir Euch jeder ein 5-Gänge-Menü bei dem Ihr viele tolle Ideen für Euer Weihnachtsessen sammeln könnt.

Und weil es heute sonst nicht viel zu erzählen gibt habe ich Euch ein Gedicht zum November rausgesucht, dass ich sehr schön und sehr passend finde.
Heinrich Hoffmann ist der Verfasser des “Struwwelpeter”, der sicherlich allen bekannt ist und an den vermutlich einige – genau wie ich – mit Grauen zurückdenken. Im Ernst, sowas kann man doch keinem Kind zumuten… die Geschichte vom Suppenkasper hat man mir IMMER und IMMER WIEDER vorgehalten, weil ich als Kind sehr wählerisch beim Essen war und immer nur dasselbe essen wollte…

November

Trüber Himmel, raue Tage
Kommen sicher jedes Jahr;
Schwere Sorgen, harte Plage,
Jedes Leben bringt sie dar.
Doch bedenkt, die heitern Stunden
Hätten nie euch so beglückt,
Hättet ihr nicht überwunden,
Was in trüben euch bedrückt.

Heinrich Hoffmann (1809-1894)

Einen schönen Sonntag Abend und einen guten Wochenstart wünsche ich Euch!

1 Kommentar

  • Oh das hört sich ja spannend an, liebe Jeanette …freue mich schon auf euer Menü :).

    Liebe Grüße
    Anett

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