Sonntagsgebbabel die Siebte

Jaja, die lieben Vorsätze…

Wie haltet Ihr es denn mit den Vorsätzen? Ich habe vorhin mal nachgeschaut, vor einem Jahr habe ich mir gar keine Vorsätze gesetzt, somit konnte ich auch keine brechen. Sehr praktisch… Im letzten Januar habe ich ja bereits erzählt, wie wunderbar der Januar ist, mit all der Energie, der Motivation, den neuen Ideen… ja nun, dieses Jahr fehlt die mir irgendwie. Ich weiß auch nicht warum. Vielleicht weil im Leben 1.0 gerade einiges noch unklar ist und deswegen die “Aufbruchstimmung” fehlt. Man weiß es nicht.
Auf der anderen Seite habe ich auch keine Laster (zumindest keine gravierenden) die ich ablegen könnte. Das Rauchen habe ich schon vor öhem, sechs Jahren aufgegeben und Alkohol trinke ich auch nicht besonders viel. Ja gut, die Bewegung *hüstel*, da könnte ich wirklich mehr tun. Da ich aber genau weiß, dass ich nicht der Sporttyp bin, würde mich ein Vorsatz wie Ich mache jetzt zwei mal die Woche Sport weder motivieren, noch würde ich es auch nur halbwegs ernsthaft durchziehen… Ich nehme mir lieber vor, mich generell mehr zu bewegen und zum Beispiel das Ergometer (jaja, ich habe mir mal günstig eines gekauft – gebraucht) wieder aus dem Abstellkämmerchen holen und wieder damit anfangen. Das kann man nämlich wunderbar neben den Fernseher stellen. Achso, Protipp: Wenn Ihr so ein Gerät verkaufen wollt, ist JETZT der beste Zeitpunkt dafür! ;)

Meinen Ernährungsvorsatz, den ich mir mal vor zwei, drei Jahren gesetzt habe, weniger Fleisch zu essen, konnte ich wirklich sehr gut und einfach umsetzen. Es gibt bei uns derzeit nur am Wochenende Fleisch (Ausnahmen bestätigen die Regeln, ich bin da auch nicht päpstlicher als der Papst), und dann kaufe ich meistens eine Sorte und wir essen zwei Tage daran.

Und Vorsätze für das Blog?

Nunja, wie ich neulich schon erwähnt habe, will ich das Gebabbel auf jeden Fall beibehalten, weil ich einfach nicht nur übers Essen schreiben will. Ich will mehr Persönlichkeit in mein Blog legen. Mehr über andere Dinge schreiben die mich interessieren (kreatives arbeiten, Pflanzen, Bücher, Fotografie), es ist ein fortschreitender Prozess, also kann ich jetzt noch nicht sagen, wo die Reise hingehen wird. Es ist einfach so, dass ich mich noch für viele andere Dinge interessiere und ich denke, dass das ein oder andere auch für Euch interessant sein könnte. Mal sehen…
Ein reiner Foodblog ist für mich eigentlich mehr ein Kochbuch, also ein Nachschlagewerk. Ich lese auch kaum andere Foodblogs regelmäßig. Ich weiß aber bei wem ich nachschauen kann, wenn ich etwas bestimmtes suche. Etwas anderes sind unsere gemeinsamen Aktionen, da lese ich möglichst alle teilnehmenden Beiträge.
Was ich aber gerne lese, sind Tagebuchblogs, oder Blogs mit einer Meinung und Persönlichkeit. So etwas selbst zu schreiben finde ich allerdings gar nicht so einfach. Warum? Zum einen weil man sich sehr genau überlegen sollte, was man von sich preisgibt. Zum anderen weil ich es gar nicht mehr gewohnt bin, persönlich zu schreiben. Ich bewundere die Blogger, die locker flockig in den Insta-Stories drauflos quatschen können. Ehrlich, ich schaue mir das total gerne an, aber ich könnte das nie…
Nun ja. Schauen wir einfach mal was die nächsten Monate so bringen werden und was ich Euch hier alles erzählen werde.

2 Kommentare

  1. Liebe Jeanette, dann freue ich mich mal auf Dein Gebabbel! Ich lese auch gerne solche Blogs, in denen auch Persönlichkeit steckt. Ein bisschen davon versuche auch ich immer in meine Rezepte (und vor allem die Monatsrückblicke) zu stecken. Alles andere sind virtuelle Kochbücher :) Hab ein tolles neues Jahr!!

    • Ganz lieben Dank Julia! Von Dir freut mich dieses Feedback besonders, denn dein Blog ist einer derjenigen bei denen ich gerade diese Mischung sehr mag. Die Geschichten die Du erzählst und die anderen Themen die immer mit reinspielen (zB Literatur, Lyrik usw.) sind genau das, was mir an deinem Blog so gefällt.
      Dir auch ein schönes neues Jahr.
      Lg

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