Zwiebelringe

Pünktlich zwei Tage nach dem Superbowl-Sunday komme ich mit einem Snack um die Ecke…

Football ist nix für Euch? Macht nix, diese genialen frittierten Zwiebelringe passen auch für den Bundesliga Kick-off, Das Champions-League Endspiel, die Oscar-Verleihung, den ESC oder hey einfach als Beilage für Eure nächste Burger-Sause! Ich schaue wahnsinnig gerne Sport im Fernsehen (Vor allem Fußball, Wintersport und ganz generell Olympische Spiele – bald ist es ja wieder soweit) und ich würde sicherlich auch gerne Football schauen, wenn ich nur A das Spiel endlich in Gänze verstehen würde – prinzipiell weiß ich ja worum es geht aber ich komm immer so schnell nicht mit – und B die Spiele nicht Sonntag auf Montag Nacht übertragen würden… Na gut an letzterem lässt sich nun nicht viel ändern. Der Mensch, der sich vermutlich am meisten darüber freut, dass Football in Deutschland seit einigen Jahren so populär geworden ist, ist mein Papa, denn der wartet ungelogen schon seit 25 Jahren darauf. Er wollte mir schon damals immer erklären worum es in dem Spiel geht – vielleicht hätte ich mal besser zuhören sollen, dann wäre ich jetzt bestimmt voll der Pro und könnte auch über die Schwächen in der Defensive Line der Patriots am Sonntag klugscheißen sinnieren (oder so).

Wie dem auch sei, ich habe mich neulich meinem “Superbowl” gestellt und endlich mal vernünftig frittiert. Bisher habe ich immer mit Grauen ans frittieren gedacht “das spritzt”, “macht Dreck”, “stinkt” usw. Ja, es stinkt, aber da kann man lüften. Nein, es spritzt nicht. Ja, es macht etwas Dreck aber das Ergebnis entschädigt. Frittiert schmeckt einfach alles besser, und demnächst werde ich Euch noch das Rezept für ein köstliches Fried Chicken zeigen. Aber jetzt gibts erstmal die Zwiebelringe…

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln (Wer große Zwiebelringe
  • 100 g Mehl
  • 50 ml Milch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 Liter Öl zum Frittieren (gut erhitzbares Öl, zB Sonnenblumenöl)

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und auseinander teilen.
  2. Das Ei mit dem Mehl, Salz und dem Backpulver vermischen und nach und nach die Milch zugeben bis ein zäher Teig entsteht (etwas dickflüssiger als beim Pfannkuchen). Den Teig 20 Minuten quellen lassen.
  3. Das Öl auf 175° erhitzen (Hier hilft ein Zuckerthermometer).
  4. Die Zwiebelringe in den Teig legen, kurz abtropfen lassen und direkt ins Fett geben.
  5. Wenn die Zwiebelringe schön goldbraun sind herausnehmen und auf einem Rost abtropfen lassen.

2 Kommentare

  1. Ich wollte ja schon immer mal Zwiebelringe machen, aber irgendwie bin ich noch nie dazu gekommen. Aber das klingt so einfach bei dir, dass ich es unbedingt bald mal probieren werde :)

    Liebe Grüße,
    Katha

    • Ganz lieben Dank Katha!
      Sie sind auch wirklich einfach, meine größere Hürde war das frittieren… aber das war am Ende auch gar nicht so wild ;)

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.