Maronengemüse

Heute habe ich einen weiteren Teil unseres Festtagsmenüs für Euch: das grandiose Maronengemüse. Zusammen mit der Landpute und dem Semmelknödeln habt ihr dann ein komplettes Gericht. Vorspeise gibt es bei uns keine und als Nachtisch mache ich gerne ein Mousse au Chocolate oder Panna Cotta.

Ich glaube ich habe dann auch langsam alle Bestandteile unseres Festessens zu Papier oder vielmehr zu Blog gebracht. Dies ist meiner Meinung nach das weltbeste Maronigemüse, ich könnte mich da einfach nur reinlegen… Empfehlenswert ist übrigens, sie einen oder zwei Tage vorher zuzubereiten. So spart man sich etwas Stress und sie kann schön durchziehen.

Das Rezept stammt allerdings nicht von mir, sondern von meinem Stiefvater (mit dem ich an Weihnachten immer zusammen in der Küche stehe und das Festtagsmenü zubereite), der so nett war, es mir zu verraten und es sogar für mich aufzuschreiben. Es ist quasi ein Gastposting 😉

Zutaten:

  • 500 g Maronen (beim Einkauf auf feste, schwere Kastanien mit glänzender – keinesfalls matter oder stumpfer -, dunkler Schale achten!)
  • 250 g Backpflaumen, entsteint
  • 125 g Mandeln, blanchiert, geschält
  • 125 g Sultaninen
  • 3 Äpfel, geschält, in Stücke geschnitten
  • 3 bis 4 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Schalotte, kleingeschnitten
  • 2 bis 3 EL brauner Zucker oder Ahorn-Syrup
  • Zitronensaft, Muskatnuss, eine Gewürznelke, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, mild,
  • nach Belieben etwas Geflügel-Fond oder Gemüsebrühe,
  • reichlich Butter (ca. 100g)

Zubereitung:

  1. Maronen (eher mehr als weniger Maronen) einschneiden und kurz anrösten (nicht anbrennen!). Äußere und innere Schale entfernen und (möglichst ganz oder halb) in Zitronensaft mit heißem, leicht gesalzenem Wasser geben. Aufkochen, abgießen, Schalenreste entfernen. Die Maronen dürfen keinesfalls zu weich werden (was rasch geschehen kann) oder in kleine Stücke zerfallen, weil das Gericht sonst breiartig und unansehnlich wird.
  2. Nun die Äpfel mit den Backpflaumen und Rosinen in Citronenwasser mit einem Teil des Zuckers, den Gewürzen und der Schalotte weich kochen (die Früchte sollen tatsächlich weich werden). Sud durch ein Haarsieb abgießen (nicht passieren) und aufheben. Die gekochten Maronen mit dem gekochten Obst und den blanchierten Mandeln ( vorsichtig!) vermengen.
  3. Ein großes Stück Butter schmelzen (nicht anbrennen!) und mit einer Mischung aus Geflügelfond (oder Gemüsefond – Vorsicht: Gemüsebrühe ist oftmals sehr salzig!) und dem Obstsud ablöschen. Mit Zucker, Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken und über die Maronen und das Obst gießen, vorsichtig umrühren. Nochmals abschmecken.

“Ist nicht ganz unkompliziert und jedenfalls zeitaufwändig. Allein das Schälen der Maronen (Verletrzungsgefahr!) ist im Schnelldurchgang nicht zu bewältigen. Vorbehandelte oder konservierte Maronen sind abzulehnen.”

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