Selbstgemachtes Gemüsebrühenpulver

“Warum machst du das, das kann man doch kaufen?”
“Weil ich es kann!”

Ja ernsthaft, manchmal mache ich aufwändige Dinge einfach mal selbst um zu sehen ob ich es kann. Wie zum Beispiel dieses Gemüsebrühpulver.

 Das Problem ist, dass meiner Meinung nach bei der Trocknung im Backofen die Energiebilanz nicht stimmt. Ich möchte mir schon länger einen Dörrautomaten anschaffen, und ich denke damit ist man hier auch besser beraten.

Außerdem muss ich sagen, dass ich die Bleche viel zu voll gemacht habe. Deswegen hat es bei mir ewig gedauert, ich glaube 4,5 Stunden. Geklappt hat es aber trotzdem und es riecht (und schmeckt) ganz fantastisch.
Noch etwas: Ich hatte Backpapier unter das Gemüse gelegt und bin mir nicht sicher, ob das so besonders clever war und ob ich dadurch den Vorgang evtl. noch verzögert habe. Ich hatte nämlich zwischenzeitlich das Gefühl, dass das Papier das Wasser aufsaugt… Nun ja. Beim nächsten Mal bin ich schlauer.

Zusammengefasst ein paar wichtige Tipps:

  1. Die Bleche nicht vollladen, je mehr Gemüse drauf ist, desto länger dauert es.
  2. Zwischendurch das Gemüse immer wieder wenden.
  3. Dörrautomat ist vermutlich besser als Backofen!

Eines muss man zu der vergleichsweise geringen Menge am Ende natürlich noch sagen: Ich verwende davon auch nur ungefähr 1-2 TL als Zugabe für eine Suppe oder (fein gemahlen) einer Sauce. Von daher hat man wirklich einiges davon.

Zutaten:

  • Eine Stange Lauch
  • 3 Karotten
  • Ein mittelgroßer Knollensellerie
  • Ein Bund Petersilie
  • 1/2 EL Salz

Für diese Menge würde ich drei Backbleche benutzen.

Zubereitung:

  1. Das Gemüse fein schneiden bzw. reiben und auf einem Backblech verteilen (bzw. auf den Einschüben des Dörrgeräts)
  2. Im Backofen bei 90°C Umluft so lange trockenen lassen bis alles staubtrocken ist. Je voller die Bleche sind, desto länger dauert es…
  3. Das getrocknete Gemüse habe ich lediglich mit einem Löffel ein bisschen zerdrückt, aber wer mag kann es natürlich auch fein mahlen.
  4. Das Salz untermischen und in ein sauberes Glas füllen.

 

 

3 Kommentare

  1. Da muss ich dir Recht geben, aber ist eben auch eine schöne Sache wenn man sich mal Gemüsebrühe selber macht. Ich hatte es auch schon einmal in Betracht gezogen, bin dann aber nicht dazu gekommen. Da ich einen Dörrautomat besitze, werde ich es wohl mal ausprobieren….mal schauen ob es klappt.

    Lieben Gruß
    Dagmar

  2. Ich mache ja schon lange eine Art Gemüsebrühe-Paste die ich nicht trockne, eben weil mir die Energie- Bilanz dafür dann doch nicht paßt. Im Kühlschrank aufbewahrt hält die sich sehr gut

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