Brathähnchen mit Kräutern

Eines der allerleckersten Gerichte, die man aus einem Hähnchen machen kann, ist? Richtig, das Brathähnchen! Knusprige Haut, köstlich gewürzt und saftiges Fleisch. Dazu braucht es dann auch gar nicht mehr viel, ein frisches Salat oder ein knuspriges Baguette – fertig.

Das Wichtigste bei diesem Gericht ist die Qualität des Hähnchens. Ich würde Euch raten auf jeden Fall ein Bio-Hähnchen zu kaufen, wenn möglich in Demeter- oder Bioland-Qualität. Bei trockenem Fleisch ärgert man sich ja sonst nur.

Leider höre ich bei Demeter-Huhn dann oft das es so teuer ist. Gut ich gebe zu, 32 Euro für ein Hähnchen ist viel, ABER ich will Euch dazu kurz ein Beispiel geben:
Wisst Ihr wieviel wir (also zu Zweit, Herr Violette und ich) aus diesem Hähnchen herausbekommen haben? Zwei Abende gab es Brathähnchen – natürlich mit Beilagen (Salat und Pommes). Danach habe ich das Hähnchen fein säuberlich zerlegt und jedes Fitzelchen Fleisch aufgehoben. Da kommt noch ganz schön was runter… Am dritten Abend habe ich dann ein Hühnerfrikassee gekocht. Eigentlich macht man das ja aus gekochtem Hühnerfleisch, aber ich garantiere, auch mit Resten vom Brathähnchen schmeckt es köstlich. Durch die Gemüsezugaben beim Frikassee und dem Reis erhöht sich natürlich wieder die Masse, so dass wir nochmal zwei Abende davon essen konnten. Wenn man das jetzt auf den Preis von 32 Euro für ein Hähnchen umschlägt, kommen wir auf 8 Euro pro Abend (für zwei Personen), und das ist doch jetzt wirklich nicht viel, oder? Für das Geld kann man nicht essen gehen… und selbst wenn jemand das doppelte von uns beiden isst (zugegeben wir essen jetzt beide nicht so die riesen Portionen) kommt man immer noch auf zwei Abende à 16 Euro für 2 Personen, also 8 Euro pro Gericht.

Brathähnchen

 

Zutaten:

  • Ein ganzes Bio-Hähnchen
  • 2 Zehen confierter Knoblauch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 40 g Butter
  • 100 ml Orangensaft
  • Rosmarin, Thymian, Majoran
  • Piment d’Espelette
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Das Hähnchen in eine Auflaufform oder einen Bräter legen und mit den Kräutern einreiben.
  3. Die Zitrone heiß abwaschen, in Scheiben schneiden und auf dem Hähnchen verteilen. Den Rest zusammen mit dem Orangensaft und dem Knoblauch in die Form geben.
  4. Die Butter in kleinen Stücken auf dem Hähnchen verteilen.
  5. Für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Ofen braten. Zwischendurch immer mal mit einem Löffel etwas von der Flüssigkeit über das Hähnchen träufeln.

2 Kommentare

  1. Das ist genau mein Essen, ich mag auch Brathähnchen sehr und dein Hähnchen sieht zum Anbeißen aus. Du hast vollkommen recht, es muss Bio sein. Man sollte wirklich nicht am falschen Ende sparen und ich finde nur Bio-Hähnchen schmecken noch nach Hähnchen.

    Liebe Grüße
    Anett

    • Lieben Dank Anett,
      ganz genau so sehe ich das auch! Vielen Dank für dein Feedback 🙂
      Grüßle
      Jeanette

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